Pressestimmen zur Show 'ROOFTOP - Urbanes Varieté'
Atempausen? Fehlanzeige
Christian Neffe, Leipziger Volkszeitung, 15./16.08.2026
Auf die Dächer New Yorks entführt die neue Show im Leipziger Krystallpalast Varieté. Und begeistert dabei mit ihrer Dynamik ebenso wie mit ihrer unverkopften Atmosphäre.
(…) auf die andere Seite des Großen Teichs versetzt: auf ein Dach irgendwo in Brooklyn oder der West Side von Manhattan, wo an einem lauen Sommerabend ein Haufen Freunde zusammenkommt, um den Tag bei Tanz, Bier und Musik ausklingen zu lassen. Dann wuseln sie auch schon herum, schleppen Getränkekästen herbei, stapeln Europaletten aufeinander. Alltägliche Objekte – Seile, Stühle, Leitern – bilden das Fundamentdieser mal wieder sehrkörperbetonten Show. (…)
Dabei begeistert „Rooftop“ mit einem packenden Tempo-Mix: Intensive, konzentrierte Momente wechselnsichimmer wieder mit solchen von explosiver Energie ab. Da Von Christian Neffe verzaubert etwa das Duo JL (Köster plus Julia Grote) mit einem romantischen Akrobatik-Tanz (…)
Ciara Thorburn (…) quetscht sich in einer aberwitzig absurden Nummer in einen riesigen Ballon und hebt dabei Twerken, jenen gesäßbetonten Tanztrend, auf ein neues Level (…)
Die große Ausnahme-Nummer, wie sie fast jede KrystallpalastShow hat, liefert diesmal Marcello Rodriguez: Der Mann mit dem coolen Blick, roten Seidenhemd und tiefen Ausschnitt (…) tritt zur Mitte der zweiten Hälfte endlich ins Rampenlicht und bannt sämtliche Blicke. Seine beiden rotierenden Bolas, die klackernd auf den Boden schlagen, kombiniert er mit Stepptanz zu einer perfekten von unbändiger Energie geprägten Symbiose aus Musik und Artistik. (…)
Shyno Arcopom und „Bboy Jhonny“ bilden mit ihren Breakdance-Einlagen (…) sorgen dafür, dass „Rooftop“ seinem Untertitel „Urbanes Varieté“ wirklich gerecht wird. (…)
„Rooftop“ mag letztlich eine recht klassische Krystallpalast-Show sein. (…) Aber eine Show, und das ist ihre große Stärke, die mit ihrer ebenso lockeren wie mitreißenden Atmosphäre, ihren durchweg sympathischen Protagonisten und ihrer Unverkopftheit perfekt in den Spätsommer passt.




