„Emil und die Detektive", „Pünktchen und Anton", „Das fliegende Klassenzimmer" -
wer kennt sie nicht, die Helden aus Erich Kästners Kinderbüchern, die heute Klassikerstatus erlangt haben.
Wir wollen uns auf eine Zeitreise durch sein Leben begeben.
Uns interessieren seine Gedichte, Lieder, Prosatexte und Epigramme.
Geboren 1899 in der königlichen Residenzstadt Dresden, ist er Kind einer alten, längst vergangenen Welt. Er wird Zeitzeuge zweier Weltkriege, erlebt das Berlin der so genannten „verrückten Zwanziger Jahre", gründet nach 1945 in München das Kabarett „Die Schaubude" und wird nicht müde, seinen grimmigen Humor den Menschen zu verabreichen.
Kästner hat sich den staunenden Blick des Kindes bewahrt.
Der Vernunft der Erwachsenen traut er zunehmend weniger.
Er präsentiert sich in seinen Texten als ein humorvoller, politisch wacher und witzig respektloser Beobachter seiner Zeit und bezeichnet sich gern selbst als „Moralist".