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Bauchtanz

Hinter diesem volkstümlichen  Begriff verbirgt sich der im Nahen Osten sowie seit über 20 Jahren auch bei uns überaus populäre Orientalische Tanz ( arab.: Raks Sharki). Irreführend ist die Bezeichnung "Bauchtanz" schon wegen den sehr komplexen polyzentrischen Bewegungsabläufen, die mit dem ganzen Körper ausgeführt werden.

Der Schwerpunkt liegt hier auf einer Vielfalt von Beckenbewegungen - von den berühmten erotisch-weichen Hüftschwüngen bis zu harten, rhythmischen Akzenten und Vibrationen. Elegante Armhaltungen und das filigrane Spiel mit Gestik und Mimik erlauben der Tänzerin (oder dem Tänzer) ein großes Maß an persönlicher Ausdrucksmöglichkeit. Die Wellenbewegungen des eigentlichen Bauches sind also nur ein kleiner Teil des Bewegungsrepertoirs. Durch die Entwicklung des Orientalischen Tanzes von reiner Folklore zu einer weltweit verbreiteten Unterhaltungs - und ernstzunehmenden Kunstform - hat er einige Entwicklungen durchgemacht: Besonders die Vermischung mit westlichen Tanzformen wie Ballett oder Modern Dance hat die choreographischen Horizonte verändert und den Bauchtanz professionalisiert.

Der Orientalische Tanz gehört zwar nicht zu den klassischen Genres der im Variete vertretenen artistischen Künste, ist aber mit fliegenden Schleiern, wiegenden Häften und funkensprühender Erotik auf dem Weg dahin!

Künstler

 
 
 
 
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